Fliegender Händler oder Autohaus: Was passt zu deinem Start?
Das Wichtigste in Kürze
- Ein fliegender Händler verkauft Autos ohne eigenen Platz.
- Ein Gewerbe brauchst du in beiden Fällen.
- Viele starten klein und wachsen dann Schritt für Schritt.
Fliegender Händler oder Autohaus – wie willst du starten? Vielleicht verkaufst du dein erstes Auto am Küchentisch, mit dem Handy in der Hand. Kein Hof, kein Schild. Nur du, dein Gespür für gute Autos und dein Mut.
Was ist ein fliegender Händler?
Ein fliegender Händler ist ein Autohändler ohne eigenen Verkaufsplatz.
Das ist kein offizieller Begriff. So sagt man es einfach im Alltag. Du kaufst einzelne Autos ein und machst sie schön. Dann machst du gute Fotos und stellst sie online. Die Übergabe findet beim Kunden oder an einem vereinbarten Ort statt.
Dein Firmensitz kann ein kleines Büro sein. Oder deine Wohnung, wenn das vor Ort erlaubt ist.
Brauchst du auch ohne Platz ein Gewerbe?
Ja. Auch als fliegender Händler bist du ein richtiger Händler.
- Du meldest ein Gewerbe an.
- Du meldest dich beim Finanzamt.
- Du haftest für Mängel genauso wie ein Autohaus.
Wie das mit dem Gewerbe geht, liest du in Gewerbeanmeldung im Autohandel. Was du bei Mängeln beachten musst, steht in Gewährleistung beim Gebrauchtwagen.
Fliegender Händler oder Autohaus: Was spricht wofür?
Ohne Platz hast du weniger Kosten. Mit Platz hast du mehr Autos und mehr Sichtbarkeit.
| Punkt | Fliegender Händler | Eigener Platz |
|---|---|---|
| Feste Kosten | Gering | Miete jeden Monat |
| Startkapital | Weniger nötig | Mehr nötig |
| Anzahl Autos | Wenige | Viele |
| Kunden vor Ort | Kaum | Ja, Laufkundschaft |
Ohne Platz kannst du schnell und mit wenig Druck lernen. Fehler kosten weniger. Aber manche Kunden sind skeptisch ohne festen Standort. Gute Fotos und klare Unterlagen schaffen Vertrauen.
Ein Hof lohnt sich, wenn du viele Autos zeigen willst. Oder wenn du oft Autos in Zahlung nimmst. Die Miete zahlst du aber jeden Monat. Egal, wie viel du verkaufst.
Welche Regeln gelten für einen eigenen Platz?
Für einen Verkaufsplatz brauchst du oft eine Erlaubnis vom Bauamt.
- Erlaubnis vom Bauamt: Nicht jede Fläche darf einfach zum Autohandel werden. Frag vorher nach.
- Wohngebiet: Dort ist Autohandel mit Stellflächen oft eingeschränkt. Viele Händlerautos auf der Straße machen schnell Ärger.
- Mietvertrag: Prüfe, ob du in deiner Wohnung ein Gewerbe haben darfst.
- Rote Kennzeichen: Für Probefahrten mit nicht zugelassenen Autos. Die gibt es bei der Zulassungsstelle vor Ort.
Kläre all das, bevor du einen Mietvertrag unterschreibst.
Wann lohnt sich der Wechsel zum eigenen Platz?
Wenn du dauerhaft mehr verkaufen könntest, als ohne Platz möglich ist.
Stell dir diese Fragen:
- Wie viele Autos verkaufst du im Monat?
- Wie oft musstest du gute Autos ablehnen, weil Platz fehlte?
- Decken die extra Verkäufe die Miete sicher?
Ein guter Zwischenschritt: Miete erst ein paar Stellplätze. So wachsen viele Händler. Erst klein, dann Schritt für Schritt größer.
Wie triffst du die richtige Wahl?
Am besten mit Menschen, die beide Wege aus dem echten Handel kennen.
Die MoreCars Academy gehört zur MRS more cars GmbH aus Hanau. Wir sind selbst Gebrauchtwagenhändler. Im Coaching rechnen wir mit dir durch, welcher Weg zu dir passt. Kein Abschluss nötig. Keine Vorkenntnisse nötig.
Das Arbeitsamt (Agentur für Arbeit) kann das Coaching über einen Gutschein zu 100 % bezahlen. Ob du ihn bekommst, entscheidet dein Berater beim Arbeitsamt. Wir helfen dir beim Gespräch. Das Coaching läuft komplett online – egal, wo in Deutschland du wohnst. Mehr dazu: So funktioniert das geförderte Coaching.
Dein eigener Chef sein, mit Autos, die du liebst? Ruf uns an: 06181 9999479 oder lass uns kurz deine Nummer da. Wir rufen dich zurück.
Dieser Artikel ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.